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Vom Trackday-Fahrer zum Kartsport?
01.12.2013, 19:56
Beitrag #1
Vom Trackday-Fahrer zum Kartsport?
Hallo Zusammen,
ich möchte mich kurz Vorstellen bevor ich mit meinen Fragen loslege. Mein Name ist Thomas, ich bin 30 Jahre alt, beruflich mache ich was mit großen Maschinen und so Icon_lol

Um mir regelmäßig den Kopf frei zu machen bewege ich einen Mitsubishi Evo X regelmäßig auf der Rennstrecke. Ich fahre auf sehr vielen europäischen Rennstrecken, allerings nur Tracksdays, also gegen die eigene Zeit.

Dieses Hobby ist zum einem sehr aufwändig da das Auto sehr wartungs- und reparturintensiv ist, zum Anderen kostet ein Jahr mit dem Fahrzeug um zwischen 16.000.- und 25.000.-, je nachdem wo man fährt und vor allem wieviel man kaputt fährt. In dem o.g. Budget ist noch keine Kaltverformung eingeplant (...und dieses Jahr habe ich einen Evo X in die Wand gesetzt, Totalschaden).
Leider habe ich dieses Jahr auch einige Unfälle gesehen, bei dem der Fahrer keine Schuld hatte, die aber leider nicht immer gut ausgegangen sind. Wenn einem in Hockenheim die Bremsscheibe bei 240km/h platzt dann ist man nur noch 3 Sekunden Beifahrer...

Am Wochenende bin ich mal wieder Kart gefahren. Ich habe wirklich ganz vergessen wieviel Spaß das macht. Vor allem hat es mir gefallen gegen andere Fahrer zu fahren. Es war natprlich nur aus Spaß, aber der Ergeiz sich durch das Feld nach vorne zu fahren, oder andere Fahrer hinter sich lassen, hat mich wirklich gefesselt. Ich glaube sogar es hat mir mehr Spaß gemacht als in Hockenheim oder Spa Francorchamps die letzten Zehntel zu suchen. Alleine die Dynamik hat mir sehr gut gefallen, das GoKart verzeiht einfach viel mehr als ein Auto bei 160 km/h in der Eau Rouge.

Daher überlege ich jetzt ob ich nicht in den Kartsport wechseln soll. Ich habe nun schon etwas gelesen. Bevor man an eine Rennserie denken kann sollte man erst fahren fahren fahren. So ist es bei den großen Autos aus. Aber gibt es keine Serien oder Klassen in denen man nicht gerade gegen einen 18 Jährigen mit 50kg, der die Vettel Fußstapfen treten will, fahren kann? Sowas wie Clubmeisterschaften oder so? Denn nur gegen die Uhr oder mich selber fahren wollte ich nicht unbedingt mehr. Und in meinem Job bin ich zufrieden, möchte also auch nicht mehr in die Formel 1 Icon_wink1

Wenn es soetwas gibt, wie finde ich ein passendes Kart? Wovon mache ich es abhängig ob ich ein Schalter suche, oder ein Kart mit VA-Bremse? Gibt es ein Reglement an dem sich die meisten Serien anlehnen (ohne direkt in einer Meisterschaft fahren zu wollen)?

Hier mal noch ein paar Bilder von meinem aktuellen (sehr geilen) Hobby:


Highslide JS



Highslide JS


http://www.youtube.com/watch?v=64msXF70c...tube_gdata
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01.12.2013, 20:09
Beitrag #2
RE: Vom Trackday-Fahrer zum Kartsport?
Hi Thomas,

so eine Serie gibt es!

In der DNKM sind auch einige ältere Fahrer unterwegs.

Beste Grüße,

Holger
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01.12.2013, 20:33
Beitrag #3
RE: Vom Trackday-Fahrer zum Kartsport?
Hallo Holger,

danke für die Antwort. Wie suche denn ein Kart aus? Sind generell alle Leistungen zugelassen? Ich habe auf der Homepage nur etwas mit dem auspuff gefunden.
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01.12.2013, 20:50
Beitrag #4
RE: Vom Trackday-Fahrer zum Kartsport?
Kommt darauf an was Du fahren willst.

Honda 4-Takt, nur in der entsprechenden Klasse..

100/125er 2-Takt in eigener, aber anderer Klasse.

Dann gibt es noch Wankel/Hirth

Bambini sowie Junioren (aber da fällst wohl raus Icon_mrgreen )

und Schalter.

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01.12.2013, 21:05
Beitrag #5
RE: Vom Trackday-Fahrer zum Kartsport?
Kommt halt drauf an was Du fahren möchtest!

Mit 30 ist man ja kein junger Hase mehr Icon_mrgreen!

Ein Chassis mit mit Vorder- und Hinterradbremse sollte es in deinen Alter auf jeden Fall sein!
Grundsätzlich sind Junior- und Seniorrahmen identisch, der Senior hat nur eine Vorderradbremse und der KZ-Rahmen hat noch eine Aufnahme für den Schalthebel.

Von deinem Alter und dem Alterschnitt sollte die Gruppe 1 und 4 zu Dir passen.
Der Hirthmotor 3401 ist von Haus aus wartungsarm und von einem 30-jährigen kann man erwarten das er mit dem Kopf fährt!
Und wen Du Lust hast kannst Du mit den Teil auch auf die Langbahn gehen.

Beste Grüße,

Holger
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01.12.2013, 21:05
Beitrag #6
RE: Vom Trackday-Fahrer zum Kartsport?
Stück für Stück blicke ich mehr durch.

Was ist denn das "Gängiste"? 2 takt oder 4 Takt? Mit oder ohne Schalter?

Irgendwann muss ich ja mal eine Richtung einlegen. Glaube daher ist es wichtig ein Kart zu haben womit ich die meisten Möglichkeiten habe. Nicht dass ich mich jetzt für ein entscheide und dann erst merke dass ich das in praktisch keiner Klasse fahren kann Icon_neutral
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01.12.2013, 21:18
Beitrag #7
RE: Vom Trackday-Fahrer zum Kartsport?
Ist doch eigentlich ganz einfach!

Kauf Dir ein KZ Chassis, da kannst Du dir überlegen was für ein Motor du drauf schraubst!

Entweder ein Schalter oder den Hirth oder einen Rübig.
Das sind Zweitakter.

Mit Hirth oder Rübig kannst Du privat das Problem haben das man dich nicht auf die Kurzbahn lässt.
Bei den meisten Bahnen gibt es damit kein Problem.

Beste Grüße,

Holger
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01.12.2013, 21:27
Beitrag #8
RE: Vom Trackday-Fahrer zum Kartsport?
Hi
Nach deinem Kennzeichen zu urteilen kommst du aus der Gegend um Karlsruhe da wäre eventuell der baden Württemberg Kart Cup und der Rhein Main Kart Cup etwas für dich. Hier gibst es bei den Schaltern auch extra eine Gentlemenwertung ab 30 und gerade im RMKC ist die Klasse der Schalter gut gefüllt sowohl junge als auch ältere Teilnehmer.
Von deiner bisherigen Motorsporterfahrung würde ich dir zum Schalter raten. Genug Leistung und langweilig wird es auch nicht.

Unter http://www.rheinmainkartcup.de findest du aktuell alle Infos zu den Serien und ich kann dir auch gerne fragen beantworten, waren da dieses Jahr mit unserem Team am Start und super zufrieden

Grus André

http://www.k-race-tec.com
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01.12.2013, 21:49
Beitrag #9
RE: Vom Trackday-Fahrer zum Kartsport?
Hallo Andre,

das hört sich gut an. Wenn ich den Schritt wirklich mache dann werde ich 2014 nutzen um mich mit dem Kart vertraut zu machen und die Strecken kennen zu lernen. Ab 2015 würde ich dann, zumindest wäre der aktuelle Plan so, einen Cup mit fahren.
Die meisten Rennen beginnen ja schon Ende März. Wollte den Evo erstmal verkaufen und mir parallel ein Kart inkl. allem Zubehört und Hänger zulegen. Außerdem muss der Audi noch eine Anhängerkupplung bekommen Icon_mrgreen

Die Cups vom RMKC, zumindest die Schalterklasse, sind also 4 Taktklassen (den blaunen Supersprit fahre ich heute auch schon). Kannst du mir ein paar Begriffe nennen nach denen ich mich mal einlesen kann? Motorenhersteller oder Chassishersteller?

Gernelle Frage für mich als Schaltfaulenzer: Gibt es eine brauchbare Lenkradschaltung die zugelassen ist?
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01.12.2013, 21:53
Beitrag #10
RE: Vom Trackday-Fahrer zum Kartsport?
Da hast Du was missverstanden, Schalter sind 2Takter..

Lenkradschaltung gibt es. ME-Shifter F1 heißt das dingen.

Ist nur unnötiges Gewicht und ne Fehlerquelle mehr. Braucht kein Mensch Icon_lolIcon_wink1

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01.12.2013, 21:55
Beitrag #11
RE: Vom Trackday-Fahrer zum Kartsport?
Hallo,

willkommen hier.

Tolles Auto hast Du, den würde ich behalten und nebenbei Kartfahren.

Ich bin 36 Jahre und fahre einen Wankel von Aixro.Warum dieser Motor für mich, ich liebe Wankel schon immer, das Motorkonzept, die Technik.
Er kostet gutes Geld und ist ein kleiner Motor(meiner steht im Winter am Wohnzimmertisch).
Der Rübig , ist ein schneller Motor , hat aber was von R2D2 , riesige Kiste und wird nicht in vielen Serien gefahren , wie der Wankel auch.
Auch mußt du Sachen beim Aufbau beachten, wie die Hinterachse!

Wenn du Rennen hier fahren willst , dann Schalter. Viele Hilfe.
Da hast du sehr viel Auswahl zu Fahren und bei einen guten Team und Talent sind Rennen beim Dmv bis zur DKM als Gaststarter möglich .
Nicht zu vergessen , die Regionalserien oder Amateurserien .

Wenn du Zeit hast, warte bis zur Kartmesse und informiere dich da.
Dort sind erfahrene Teams vor Ort und auch Rennserien.
Karts mit Motoren usw.

vielleicht kannst du Probefahrten/Testfahrten machen. Wirst aber etwas zahlen müssen bei den Teams.

Was willst Du? nur Spaßfahren oder richtig Rennenfahren?
Das solltest Du dir stellen diese Frage.
Was will ich ausgeben? Was will ich?

Kartsport ist auch nicht billig. Als Anfänger erst Recht!

viele Grüße,

Sonne

Ps:
du kannst mir gerne eine PN schreiben
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01.12.2013, 22:01
Beitrag #12
RE: Vom Trackday-Fahrer zum Kartsport?
KADaumenhoch

Vielleicht sieht man sich in liedolsheim 2014Icon_mrgreen

Ich heiße backpflaume82 und bin seit dem 17.10.2009 hier registriert.
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01.12.2013, 22:32
Beitrag #13
RE: Vom Trackday-Fahrer zum Kartsport?
ist das die Messe Ende Januar?
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01.12.2013, 22:38
Beitrag #14
RE: Vom Trackday-Fahrer zum Kartsport?
Hi Thomas,

erst mal herzlich Willkommen hier im Forum Daumenhoch

Richtig, die IKA in Offenbach am 18. und 19. Januar 2014.

Beat that machine that works in your head!

Push yourself to see how far you can actually go!
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01.12.2013, 23:07
Beitrag #15
RE: Vom Trackday-Fahrer zum Kartsport?
Hallo,

lerne die Basics. Fahre 100er.
Für den Einstieg billig, schnell und problemlos.

Die R2D2- Treiblinge kannst du danach immer noch fahren, wenn du dann noch willst.

Schalter ist rumgehacke, ähnlich wie mit dem 2 liter Turbo Allrad.
Runde Linie passen nicht zum Motor und zur Schaltung. (bin jahre lang integrale gefahren, da ging es nur mit klassischem Überfahren. Ist halt ein Rallyewagen.) Wenn du auf einer Bahn den ersten guten 100er vor dir hast, wunderst du dich schon, wo er die Zeit holt.

160km/h in der Eau Rouge ist aber nicht wirklich spannend. Das macht ein Fiat Abarth 1000 TCR , Baujahr 70 mit Serienreifen... Aber, es ist def. was anderes ob 1150kg einschlagen oder 155kg. Darum bin ich wieder zu Kartsport gewechselt.

Und, das Getriebe hält vom Mitsu? Da hört man ja die wildesten Geschichten. :D

Komm mal auf der Messe bei uns vorbei. Halle 4. IG100ccm

Grüße,
sven

---KARTING CLOTHES & SHIRTS---
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